Ringvorlesung 30 Jahre Kulturwirtschaft – Prof. Dr. Karsten Fitz

Deutsch-amerikanische transatlantische Beziehungen: Ikonische Bilder im Wandel?
Prof. Dr. Karsten Fitz, Universität Passau

Die Beziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten bestehen seit dem 17. Jahrhundert und haben mit der Auswanderung von Deutschen in die so genannte “Neue Welt” begonnen. Auswanderer aus Deutschland haben die amerikanische Geschichte, Politik, Kultur sowie das Bildungswesen nachhaltig mitgeprägt und ihre Präsenz ist bis in die heutige Zeit deutlich sichtbar. Noch heute geben beispielweise ca. 15% der Amerikaner bei der Volkszählung an, deutscher Herkunft zu sein. Und auch der amtierende Präsident Donald Trump betont immer wieder seine deutschen Wurzeln. Ohne dass sich, wie im Falle des U.S.-amerikanischen Verhältnisses zu England, hier der Begriff des “special relationship” fest etabliert hat, kann man kulturhistorisch dennoch sicherlich von einer besonders engen Beziehung zwischen den USA und Deutschland sprechen, so wie es beispielsweise Barack Obama getan hat. Der Vortrag wird diese besonders enge Beziehung zwischen den beiden Ländern aus der Sicht des amerikanistischen Kulturwissenschaftlers beleuchten, wobei vor allem auf die mediale, visuelle und populärkulturelle Repräsentation dieser Beziehung anhand der Darstellung der politischen Führungspersönlichkeiten auf beiden Seiten fokussiert werden soll. Dabei sind vor allem ikonische visuelle Narrative von Interesse, die sich ins kulturelle Gedächtnis der transatlantischen Beziehungen eingebrannt haben.

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