Spielzeichen III

Als ästhetisches Produkt fungiert das Computerspiel als kultureller Speicher, für das, was in einer Kultur gedacht, gewusst, verhandelt und problematisiert wird. Es ist aktuell jedoch noch Gegenstand vielfältiger Debatten, wie die kulturelle Bedeutungsproduktion des digitalen Spiels gegenüber derjenigen innerhalb ‚traditioneller‘ Medien zu verorten ist.

Im Mittelpunkt der Tagung „Spielzeichen III. Kulturen im Computerspiel – Kulturen des Computerspiels“, die der Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft im Dezember 2018 ausrichtete, stand die Frage, in welcher Weise sich Kulturen im interaktiven Computerspiel über sich selbst verständigen und wie diese Bedeutungen von den sozialen Akteuren in (digitalen) Teilkulturen ausgehandelt und angeeignet werden. In insgesamt fünf verschiedenen Panels wurden die vielfältigen Aspekte des Mediums Computerspiels beleuchtet. Dementsprechend bildeten auch die Vortragenden die gesamte Bandbreite der Thematik sowie der Tagung ab.

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